Sind Lebensmittelzusatzstoffe gefährlich?

Zusätze für Nahrungsmittel haben zahlreiche positive Eigenschaften, wie z.B. die Verlängerung der Haltbarkeit. Dennoch sollten Sie genauer betrachtet werden. Denn einige gelten für die Gesundheit als bedenklich.

Was &
Warum?

Warum werden künstliche Zusatzstoffe für Nahrungsmittel eingesetzt

Viele Nahrungsmittel, die zum Beispiel in Supermärkten erhältlich sind, enthalten heutzutage künstliche Zusatzstoffe, mit denen die Eigenschaften eines Nahrungsmittels modifiziert werden. Durch die Modifizierung der Speise, kann zum Beispiel der Geschmack, die Färbung, die Haltbarkeit oder der Geruch angepasst werden. Durch die Veränderung der Färbung, kann eine Speise appetitlicher aussehen. Das Selbe gilt auch für die Anpassung des Geschmacks. Die geschmacklichen Qualitäten eines Nahrungsmittels, können mit den richtigen Zusatzstoffen ganz einfach aufgewertet werden. Ebenfalls kann Nahrung mithilfe von Lebensmittelzusatzstoffen wesentlich günstiger produziert werden. Zum Beispiel ist es wesentlich günstiger einen Erdbeerjoghurt zu produzieren, wenn man für diesen keine echten Erdbeeren verwendet, sondern den Erdbeergeschmack künstlich nachbaut. Somit ist die Produktion von Nahrungsmitteln wesentlich günstiger als von Lebensmitteln.

Geschmack modifizieren z.B. für ein intensiveres Aroma

Günstige Produktion z.B. für höhere Gewinnmargen

Haltbarkeit verlängern um den Verfall herauszuzögern

Geruch intensivieren oder den Geruchsverlust ausgleichen

Färbung modifizieren z.B. für einen appetitlichen Anblick

Problem

Viele Lebensmittelzusatzstoffe gelten als bedenklich!

Trotz der zahlreichen Vorteile die künstliche Zusatzstoffe bieten, wird ein großer Teil von ihnen als bedenklich eingestuft. Es wird vermutet, das einige Zusätze der Gesundheit schaden. So wird davon ausgegangen, dass einige Lebensmittelzusatzstoffe zum Beispiel allergische Reaktionen, Zittern, Müdigkeit, Alzheimer, Tinnitus, Impotenz, Sehprobleme, Hyperaktivität und Atemwegsbeschwerden begünstigen könnten. Einige Zusätze stehen sogar im Verdacht auf krebsfördernde Eigenschaften.

Verdacht auf folgende Nebenwirkungen

allergische Reaktionen z.B. E 102 / E 104 / E 120 / E 122 / E 123 / E 124 / E 180 / E 210 / E 211

Angstzustände z.B. E 102 / E 951

Diabetes z.B. Fructose / Isoglucose

Sehprobleme z.B. E 102 / E 110 / E 120 / E 210 / E 211 / E 951

Hautirritation z.B. E 110 / E 122 / E 123 / E 210 / E 211 / E 951 / Fructose

Müdigkeit z.B. E 951

Migräne z.B. E 102 / E 621 / E 951

Depressionen z.B. E 102 / E 951

Herzrasen z.B. E 102

Atemwegsbeschwerden z.B. E 110 / E 120 / E 123 / E 180 / E 210 / E 211

Schlafstörungen z.B. E 102

Schlaflosigkeit z.B. E 102

Hitzewallungen z.B. E 102

Hyperaktivität z.B. E 102 / E 104 / E 122 / E 124 / E 127

Erbgut schädigen z.B. E 102

krebsfördernd z.B. E 102 / E 104 / E 110 / E 123 / E 127 / E 142 / E 150 A-D / E 171 / E 300 / E 621 / Fructose

Parkinson z.B. E 122 / E 621

Impotenz z.B. E 122 / E 123 / E 142 / E 951

Verdauungsbeschwerden z.B. E 171 / E 211 / E 300 / Fructose

Metall im Hirn ablagern z.B. E 171 / E 330

Immunsystem schwächen z.B. E 180 / Fructose

Krämpfe z.B. E 211

Alzheimer z.B. E 621

Zittern z.B. E 951

Tinnitus z.B. E 951

Liste

Liste mit bedenklichen Zusatzstoffen

Mit folgender Liste, können die Zutatenlisten von Nahrungsmitteln auf bedenkliche Zusatzstoffe geprüft werden:

moderat

E 100 Kurkumin

E 120 Karminsäure

E 132 Indigokarmin

E 151 Brilliantschwarz BN

E 220 Schwefeldioxid

E 221 - E 228 Sulfite

E 234 Nisin

E 235 Natamycin

E 242 Dimethyldicarbonat

E 249- E 252 Nitrate & Nitrite

E 280 Propionsäure

E 281-283 Propionate

E 301 Natrium-L-Ascorbat

E 316 Natriumisoascorbat

E 325 - E 327 Lactate

E 400 Alginsäure

E 401- E 405 Alginate

E 420 Sorbit

E 425 Konjak

E 503 Ammoniumcarbonat

E 512 Zink-II-Chlorid

E 620 Glutaminsäure

E 621 - E E625 Glutamate

E 925 Chlor

E 999 Quillajaextrakt

E 1519 Benzylalkohol

bedenklich

E 171 Titandioxid

E 173 Aluminium

E 338 Orthophosphorsäure

E 339- E 343 Phosphate

E 407 Carrageen

E 407A Eucheuma-Algen

E 442 Ammoniumphosphatide

E 444 Saccharoseacetatisobutyrat

E 491 Sorbitanmonostearat

E 492 - E 495 Sorbit-Fettsäure-Verbindungen

E 520 - E 523 Aluminiumsulfate

E 540 - E 544 Di-, Tri- & Polyphosphate

E 554 - E 559 Aluminiumsilicate

E 586 4-Hexylresorcin

E 626 Guanylsäure

E 627 - E 629 Guanylate

E 630 - E 636 Inosinsäure & Inosinate

E 905 mikrokristalline Wachse

E 912 Montansäureester

E 950 Acesulfam-K

E 959 Neohesperidin DC

E 960 Neotam

E 1410 - E 1450 modifizierte Stärke

E 1520 Propylengylcol

sehr bedenklich

E 102 Tartazin

E 104 Chinolingelb

E 110 Sunsetgelb FCF

E 122 Azorubin

E 123 Amaranth

E 124 A Conchenillerot A

E 127 Erythrosin

E 128 Rot 2 G

E 129 Allurarot AC

E 142 Brilliantsäuregrün BS

E 154 Braun FK

E 155 Braun HT

E 161 G Canthaxanthin

E 180 Litholrubin BK

E 210 Benzoesäure

E 211 Natriumbenzoat

E 212 Kaliumbenzoat

E 213 Calciumbenzoat

E 214 - E 219 PHB-Ester

E 230 Biphenyl, Diphenyl

E 231 Orthophenylphenol

E 232 Natrium-Orthophenylphenol

E 233 Thiabendazol

E 239 Hexamethylentetramin

E 284 Borsäure

E 285 Borax

E 319 Buthylhydrochinon

E 320 BHA

E 321 BHT

E 385 EDTA

E 412 Guarkernmehl

E 432 - E 436 Polysorbate

E 476 Polyglicerin-Polyricinoleat

E 510 Ammoniumchlorid

E 951 Aspartam

E 952 Natriumcyclamat

E 954 Saccharin

E 962 Aspartam

Tipps

Tipps für eine gesündere Ernährung

Es gibt einige Möglichkeiten, um Nahrungsmittel mit künstlichen Zusatzstoffen zu meiden. Wenn viele Menschen ihr Konsumverhalten anpassen, so könnten auch die Hersteller Ihre Produkte den Wünschen der Käufer anpassen.

Zutatenliste beachten
und Produkte meiden, die bedenkliche Zusätze enthalten. Produkte mit kurzer Zutatenliste bevorzugen.

Bio Produkte bevorzugen,
die am besten aus regionaler Herstellung stammen. Diese können bekömmlicher für den Körper sein.

Plastikverpackungen meiden,
die Nahrung oder Getränke umschließen – wegen bedenklichen Weichmachern.

Lebensmitteln in Gläsern
bevorzugt kaufen. Diese Lebensmittel sind häufig weniger Schadstoffen ausgesetzt.

Produkte von verantwortungsvollen Herstellern
bevorzugt kaufen. Jeder Käufer kann mit seinem Geldbeutel lebensbejahende Unternehmen stärken.

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