Was ist Azorubin (E 122)?

Bei Azorubin handelt es sich um einen künstlichen Farbstoff, der auch als E 122 bekannt ist. Mit dem Farbstoff können Nahrungsmittel rötlich eingefärbt werden.

Was?

E 122 (Azorubin): Der synthetische Farbstoff in Lebensmitteln

Der Stoff E 122, ist auch unter dem Namen Azorubin bekannt. Unter der Substanz ist eine rote Lebensmittelfarbe zu verstehen. Mit dieser werden Zuckerwaren, Süßspeisen, Marzipan, Fruchtkonserven, Fertigprodukte, Saucen, Paniermehl und Getränke gefärbt. Die Meinungen sind gespalten, ob von diesem Stoff ein Gesundheitsrisiko ausgehen könnte. Azorubin ist zu den sogenannten Azofarbstoffen zu zählen. Unter diesem Begriff sind künstliche Farbstoffe zu verstehen, die industriell hergestellt wurden.

E 122: Verdacht auf Nebenwirkungen

Es ist davon auszugehen, dass E 122 die Konzentration von Kindern negativ beeinflussen kann. Daher müssen Lebensmittel die Azorubin enthalten, seit 2010 mit einem Warnhinweis versehen werden. Durch diesen Aufdruck muss erkenntlich sein, dass Lebensmittel mit E 122 die Aktivität und Aufmerksamkeit von Heranwachsenden beeinträchtigen kann.

In manchen Fällen, kann Azorubin allergische Reaktionen hervorrufen. Zu den Symptomen sind Hautausschläge, Ekzeme, asthmaähnliche Anfälle und Nesselsucht zu zählen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Reaktionen nur bei sehr empfindlichen Personen ausgelöst werden können. Bei dem Azofarbstoff wird vermutet, das er die Entstehung von Demenzerkrankungen und Parkinson begünstigen kann. Außerdem steht der Stoff im Verdacht, die Fortpflanzungsfähigkeit negativ zu beeinflussen.

kann die Aufmerksamkeit und Aktivität von Kindern beeinflussen
kann allergische Reaktionen verursachen
kann Hautausschläge verursachen
kann Ekzeme auslösen
kann zu asthmaähnliche Anfällen führen

kann Nesselsucht auslösen
kann Entstehung von Demenzerkrankungen begünstigen
kann Entstehung von Parkinson begünstigen
kann zu einer gehemmten Fortpflanzungsfähigkeit führen

Alternative

Natürliche Farbstoffe

Es gibt auch eine Vielzahl von natürlichen Farbstoffen. Zu diesen ist zum Beispiel Beta-Carotin zu zählen. Dieser Nährstoff gilt als besonders gesundheitsfördernd. Leider ist es wesentlich kostenaufwendiger, natürliche Farbstoffe zu verwenden. Daher werden oftmals künstliche Zusätze den Lebensmitteln beigemischt, um potenziellen Interessenten preislich entgegen zukommen.

Quellenverzeichnis

Focus Online (05.09.2018) - Diese Stoffe sollten Sie meiden

Spiegel Online (25.10.2010) - Süßigkeitenhersteller drücken sich um Warnhinweispflicht

Zusatzstoffe-Liste (29.02.2016) - Nebenwirkungen von E 122

Unabhängige Gesundheitsberatung - Azofarbstoffe in Lebensmitteln

Taz (14. 04.2008) - Deutschland mag es bunt und giftig