Was ist Glutaminsäure (E 620)?

Glutaminsäure ist auch als E 620 bekannt. Durch Glutaminsäure kann der Geschmack von Lebensmitteln intensiviert werden.

Was?

Glutaminsäure: Auch bekannt als der Geschmacksverstärker E 620

Glutaminsäure gehört zur Familie der Aminosäuren. In so gut wie allen Proteinen ist diese enthalten. Wenn es an diesem Stoff mangelt, können verschiedene Erschöpfungszuständen die Folge sein. Zu diesen ist Müdigkeit und Lernschwäche zu zählen.

Synthesestoff für L-Theanin

Tritt Glutaminsäure zusammen mit Ethylamin auf, so kann aus der gemeinsamen Synthese der Stoff L-Theanin hervorgehen. Dieser Stoff gilt als besonders gesundheitsfördernd und soll hilfreich bei Depressionen und Schlafstörungen sein.

Wirkung

Wirkung und Funktion von Glutaminsäure

Glutaminsäure dient im zentralen Nervensystem als erregender Neurotransmitter. Dort ist es an spezielle Glutamatrezeptoren gebunden. Der Stoff dient als Vorläufer von Aminobuttersäure, die auch unter dem Begriff GABA bekannt ist. Wenn Glutaminsäure in Eiweiß gebunden ist, ist sie als geschmacksneutral zu bezeichnen. Wenn diese Aminosäure in anderen Stoffen vorkommt, intensiviert sie den Geschmack. Daher wird Glutaminsäure auch als Geschmacksverstärker eingesetzt. Im Rahmen der Verstärkung von geschmacklichen Qualitäten, wird Glutaminsäure auch als E 620 bezeichnet.

Synthesestoff für GABA
intensiviert geschmackliche Eigenschaften

Quellenverzeichnis

T-Online (03.09.2014) - Liste bedenklicher Geschmacksverstärker

Utopia (10.02.2011) - Wie gefährlich sind Geschmacksverstärker wirklich?

Spiegel Online (03.11.2015) - Bei diesen Zusatzstoffen ist Vorsicht geboten

Stern Online - Die wichtigsten E-Nummern