Die Zukunft des Wohnens auf kleinstem Raum

Der Wohnraum scheint in den Städten immer knapper zu werden. Um das Problem zu lösen, werden Wohnkonzepte wie Ein-Raum-Kapseln, Wohncontainer, Wohnröhren oder Podshare ohne Privatsphäre entwickelt. Auch scheinen steigende Abgaben die Mieter und Vermieter zu erwarten. Da bleibt die Frage offen: „Wird der Wohnraum zu steigenden Mieten minimiert?“

Weniger Fläche für Mieter

Geht der Trend zurück zum kleinem Wohnraum?
Wird der Wohnraum immer kleiner und immer teurer?

Die Welt erklärte am 23.11.2015 warum der Wohnraum von Mietern immer kleiner werden wird. So heißt es, dass die verfügbare Wohnfläche in den Städten immer knapper wird. Daher werden Konzepte entwickelt, um immer mehr Menschen auf einem engeren Raum wohnen zu lassen. Der Spiegel ging am 25.10.2018 auf die steigenden Mieten und den Wohnungsmangel ein. So wird darüber berichtet, dass die Mietkosten eine Million Haushalte so arm macht, dass das Einkommen nach Abzug der Miete unter dem Hartz 4-Satz liegt. Auch der ZDF erklärte am 14.09.2018 in einem Videobeitrag, dass die Wohnungen immer teurer werden. So heißt es in der Dokumentation, dass es Familien besonders schwer haben, einen angemessenen Wohnraum zu finden.

Ausgaben der Vermieter

Steigende Mieten zur Existenzsicherung der Vermieter?
Haben Hauseigentümer keine andere Wahl, als die Miete zu erhöhen?

Wie es scheint, kann der schwarze Peter nicht den Vermietern zugeschoben werden. Denn so heißt es in einem Artikel von der Berliner Morgenpost, der am 01.09.2019 erschien, dass Hauseigentümer steigende Mieten benötigen, um überhaupt die eigene Existenz sichern zu können. Schließlich müssen sie sehr häufig Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten durchführen. So wird in der Morgenpost über eine 60 Jährige Vermieterin berichtet, die zur Reparatur ihrer Fassade ca. 250.000 Euro aufbringen muss – ihr Haus hat noch nie schwarze Zahlen geschrieben! Im selben Artikel wird auch ein Ehepaar erwähnt, dass jedes Jahr ca. 40.000 Euro in das Haus stecken musste, das sie vermieten – im Jahr 2019 war es sogar doppelt so viel gewesen! Nach dem Artikel scheint es so, dass die unschönen Mieterhöhungen zum Teil notwendig sind, damit viele Vermieter überhaupt die Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnamen der Gebäude bezahlen können. Ein weiteres Beispiel liefert der Fernsehsender BR. So wird über einen Vermieter berichtet, der nicht an einer Gewinnmaximierung interessiert ist. Da er jedoch das Haus geerbt hat, welches er Vermietet, muss er 1.000.000 Euro Erbschaftssteuer zahlen! Das ist eine Summe, die nicht so einfach aufzubringen ist. Solche Szenarien sind ein Beispiel dafür, dass einige Vermieter in vielen Fällen gar keine andere Wahl haben, als die Mieten bis an die Schmerzgrenze zu erhöhen.

Überblick

Wohnkonzepte wie Miniappartments, Wohnwürfel und Wohncontainer

Doch nun zu den kommenden Visionen des Wohnens. Einen ersten Überblick über die kommenden Wohnkonzepte stellt ein Videobericht des Spiegels vor. In diesem werden kleine Miniappartments, Wohnwürfel und Wohncontainer vorgestellt. Diese gelten als platzsparender, günstiger und auch sehr viel cooler – wie es in der Dokumentation heißt.

8m² Wohn-Ei

Projekt Ecocapsule: Kleines Minihaus für 2 Menschen

Am 01.06.2015 berichtete die Welt über das Wohn-Ei, in dem man fast autark leben kann. Das Ei wird auch als Ecocapsule bezeichnet. Bei diesem Ei zum Wohnen, handelt es sich um ein Minihaus für 2 Menschen. Dieses Haus kann sich selber mit Strom versorgen, wofür es Wind, Sonne und Wasser nutzt. Travelbook erklärte am 02.05.2015, dass man sich mit dieser Wohnkapsel überall niederlassen kann.

7m² Haus

Das Tiny Haus oder Co–Being House

Der Focus berichtete am 07.10.2019 über den Tiny-House-Boom in Deutschland. In dem Artikel wird das sogenannte Downsizing beschrieben – oder auch die Verkleinerung der eigenen Lebensverhältnisse. Der Platz in diesen kleinen Häusern reicht zum Wohnen, Schlafen für die Küche und das Badezimmer. Die Sendung Galileo stellte ein Co–Being House vor, das gerade einmal 6,4m² groß ist. Dieses soll gerade einmal 100€ im Monat kosten!

Auch wurde von einem YouTuber das Leben in einem Tiny House vorgestellt, welches 7m² groß ist und für 20.000 Euro zu erwerben ist. In dem Video stellt er die Platzmöglichkeiten vor, die das kleine Haus bieten.

Kapsel zum Wohnen

Ein-Raum-Kapseln in Tokio oder Micro-Wohnungen

Ein japanischer Architekt stellte sich vor, dass der Mensch der Zukunft nicht in Häusern, nicht in Wohnungen, nicht in 1-Raumwohnungen, sondern in 1-Raum-Kapseln wohnt. In folgendem Video wird der "Nakagin Capsule Tower" in Tokio vorgestellt.

Kapselhotels sind in Japan bereits weit verbreitet. Laut Euronews, verbreiten sich diese nun auch in Mexiko. Eine Nacht kostet in diesem Hotel ungefähr 30 Euro.

2m² Kabine

Wohnen im Internetcafé für 20 Euro am Tag

Die Sendung Galileo berichtete, in wie kleinen Wohnungen einige Japaner in Tokio bereits wohnen. Es sollen sogar einige Japaner in Internet-Cafes wohnen – und das für 20 Euro am Tag! Die Computer-Kabinen sind ungefähr 2m² groß.

1,8m² Sarg

Sargwohnung oder Sarghaus / Wohnröhre oder Röhrenhaus

Laut einem Videobeitrag der "Frankfurter Allgemeine Zeitung", leben in China einige Menschen auf 1,8m². Diese Wohnflächen werden als Sargwohnungen oder Sarghäuser bezeichnet. Auch stellt der Beitrag die Wohnröhre oder das Röhrenhaus vor. Diese Wohnmöglichkeiten sollen das Resultat rasant steigender mieten sein.

PodShare

PodShare: Die kleine Wohnzelle ohne Privatsphäre

An dieser Stelle kann der "Rat für Nachhaltige Entwicklung" erwähnt werden, der die Bundesregierung in allen Fragen zur nachhaltigen Entwicklung unterstützt. Dieser Rat hat das Buch "Dialoge Zukunft Vision 2050" heraus gegeben. In der Publikation ist auf Seite 38 (PDF-Seite 20) ein lesenswertes Kapitel enthalten. Dieses trägt den Namen "Auf allen Ebenen gegen menschenfeindliche Praxen". In dieser Abhandlung wird beschrieben, dass die Menschen der Zukunft in großen Wohngemeinschaften zusammen leben werden, ohne unbedingt miteinander verwandt zu sein.

Das sogenannte "PodShare" scheint der Wohn-Vision aus dem Buch "Dialoge Zukunft Vision 2050" recht nah zu kommen – auch wenn "PodShare" derzeit hauptsächlich als Hostel genutzt wird. Bei "PodShare" handelt es sich um eine sogenannte Wohnzelle, die vergleichbar mit einem Bettenlager ist. Die taz berichtete am 05.09.2016, dass diese Wohnform als "Rettung für alle Einsamen" bezeichnet wird. Für diese Rettung gibt man jedoch einen sehr großen Teil seiner Privatsphäre auf. Der amerikanische Fernsehsender CNN berichtete in einem Videobeitrag, das ein Pod in San Franciso ungefähr 1,200 Doller im Monat kostet. Die Pods werden hauptsächlich von alleinstehenden Menschen ohne Kinder genutzt. In der CNN-Dokumentation scheint es so, dass bereits einige Menschen die Pods als längerfristige Wohnlösung nutzen könnten.

Folgendes Video zeigt den Erfahrungsbericht von zwei Menschen, die PodShare ausprobiert haben. In dem Kurzfilm wird auf die Größe, das Leben und auf das Problem der fehlenden Privatsphäre im Pod eingegangen. Das Video endet mit den Worten: „Du bist niemals Einsam, aber du bis niemals Allein!“

Abschließende Impression...

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