Die Bundesrepublik Deutschland bei UPIK

Die Startseite des UPIK-Firmenregisters sagt aus, dass UPIK ein firmenübergreifendes System zur Identifizierung ist, mit dem Geschäftspartner weltweit, online und schnell erkannt werden können. In diesem Firmenregister scheint die Bundesrepublik Deutschland mit einem Eintrag vertreten zu sein.

Anleitung

BRD-Eintrag auf UPIK einsehen

BRD im UPIK-Firmenverzeichnis
Der Eintrag der Bundesrepublik Deutschland bei UPIK

Es scheint, dass die Bundesrepublik Deutschland unter der "D&B D-U-N-S® Nummer 341611478" in der Unternehmensdatenbank UPIK zu finden ist. Mit UPIK soll es möglich sein, Geschäftspartner eindeutig zu identifizieren – so berichtet es die Webseite upik.de.

Screenshot von dem alten
BRD-Eintrag bei UPIK.

Sicherung der alten Webseite

Sicherungen in Wayback Machine

Screenshot von dem neuen
BRD-Eintrag bei UPIK.

Direkt zum BRD-Eintrag

Sicherung in Wayback Machine

Der Eintrag der Bundesrepublik Deutschland kann in drei einfachen Schritten im UPIK-Firmenverzeichnis eingesehen werden. Um den BRD-Eintrag in UPIK einzusehen, gehe bitte nach folgender Anleitung vor:

1.
UPIK aufrufen

Rufe folgenden Link auf und scrolle ein wenig nach unten zum Suchfeld:
https://www.bisnode.de/upik/?newQuick=1

2.
Eingabe tätigen

Gebe folgende "D&B D-U-N-S® Nummer" in das Suchfeld ein:
341611478

3.
Profil anzeigen

Es wird nun als Suchergebnis die "Bundesrepublik Deutschland" angezeigt. Klicke auf den Knopf "Profil anzeigen", damit der komplette Eintrag angezeigt wird.

Es ist zu beachten, dass die UPIK-Webseite im Jahr 2020 neu aufgesetzt wurde. Die alte UPIK-Webseite gab über die "D&B D-U-N-S® Nummer" wesentlich mehr Informationen aus, als die neue Webseite von UPIK. Zum Stand 2020, wird zumindest unter dem BRD-Eintrag "341611478" nur der Name und die Adresse angezeigt.

Wenn der Wunsch nach Klärung (z.B. über den UPIK-Eintrag der BRD) und positiven Veränderungen besteht, dann besuche die Veranstaltungen für "Klärung, Wandel und Heilung", die regelmäßig vor dem Reichstagsgebäude stattfinden. Klicke auf die folgende Schaltfläche, um das Datum für die nächste Veranstaltung einzusehen.

Komm vorbei!
Komm zur nächsten Veranstaltung für "Klärung, Wandel und Heilung"

Kapitel 1

D-U-N-S® Nummer der BRD

Die Identifikationsnummer der BRD
Was macht die "D-U-N-S® Nummer" so besonders?

Was macht eine "D-U-N-S® Identifikationsnummer" so besonders, unter der z.B. die Bundesrepublik Deutschland zu finden ist? Eine Werbevideo der "Bisnode Deutschland GmbH" erklärt, dass die "D-U-N-S® Nummer" ein neunstelliger Zahlenschlüssel ist, mit dem Unternehmen identifiziert werden können. Die Nummer ist so eindeutig wie ein Fingerabdruck! Mit dieser können über 250 Millionen Firmen auf der ganzen Welt geprüft werden.

Bisnode
Anbieter von UPIK

„[...] So eindeutig, wie ein Fingerabdruck. [...]“

„[...] Die "D-U-N-S® Nummer" ist ein neunstelliger Zahlenschlüssel, mit dem Sie über 250 Millionen Unternehmen weltweit identifizieren können. So eindeutig, wie ein Fingerabdruck. [...]

[…] schaffen sie eine konsistente Informationsbasis über ihre Geschäftspartner und potenziellen Neukunden.[...] “

Auch auf der Webseite von Bisnode wird erklärt, dass es sich bei der "D-U-N-S® Nummer" um eine Identifikationsnummern handelt, mit der Informationen zu Unternehmen abgerufen werden können. Laut der Webseite von Bisnode, wurden weltweit mehr als 420 Millionen "D-U-N-S® Nummern" vergeben.

[Bisnode über die "D-U-N-S® Nummer"]

[...] Eindeutige Identifikationsnummer, die es weltweiten Unternehmen ermöglicht, korrekte Informationen über Unternehmen abzurufen [...]

[…] bereits für mehr als 420 Millionen Unternehmenseinheiten weltweit vergeben [...]

[…] D&B D-U-N-S®-Nummern sind Identifikationsnummern für Unternehmen, [...]

[Stand: 02.03.2021 um 18:37 Uhr]

Kapitel 2

Was bedeutet das?

Erklärungsansätze
Was könnte es bedeuten, dass die BRD bei UPIK zu finden ist?

Möglicherweise gibt es eine sinnvolle Erklärung, warum die Bundesrepublik Deutschland bei UPIK vertreten ist. Vielleicht können die Aussagen von verschiedenen Politikern aussagekräftige Anhaltspunkte liefern, mit denen diese Frage ansatzweise beantwortet werden kann. Der Politiker Jürgen Trittin tätigte folgende Aussage in einem Wahlkampf-Interview im Jahr 2009:

„[...] ob sie die Firma vielleicht gemeinsam weiterführen. [...]“

„Wir müssen uns ja abheben von dem Gespräch gestern, zwischen der Kanzlerin und ihrem Stellvertreter, ob sie die Firma vielleicht gemeinsam weiterführen.

Aber an dieser Stelle können wir doch festhalten; alle drei Oppositionsfraktionen sind der Auffassung, wir müssen beim Schonvermögen etwas machen.“

Um eine konkrete Einschätzung zu der Aussage von Trittin tätigen zu können, müsste der komplette Videoausschnitt der Wahlkampf-Debatte gesichtet werden. Leider liegt dem Kompass-Archiv nur dieser kurze Ausschnitt vor. Ohne den gesamten Kontext, könnte die Aussage von Jürgen Trittin falsch verstanden oder aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Auch Sigmar Gabriel hielt eine sehens- und hörenswerte Rede auf einem vergangenen Landesparteitag der SPD. In dieser bezeichnete er die Bundeskanzlerin Angela Merkel als die Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation. Seine Worte waren folgende:

Sigmar Gabriel
Politiker

„[...] Frau Merkel als Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation [...]“

„[...] Aber außer [um] sich selbst und um ihre Klientel, kümmert sich diese Regierung um gar nichts.

Ich sage euch, wir haben gar keine Bundesregierung; wir haben Frau Merkel als Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation in Deutschland [...]“

Es scheint, dass Gabriel in seiner Äußerung nur einen Vergleich angestellt hat. Möglicherweise sollte seine Rede nicht wörtlich aufgefasst werden. Gleichnisse kommen häufiger zum Einsatz, um einen bestimmten Zustand zu beschreiben.

Fazit zur Äußerung von Trittin und Gabriel

Es sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden. Die Aussage von Jürgen Trittin scheint durch den kurzen Videoausschnitt einen falschen Eindruck zu vermitteln – da der komplette Kontext der Debatte fehlt. Wozu er wirklich Stellung nimmt, könnte die gesamte Videoaufzeichnung offenbaren, die dem Kompass-Archiv leider nicht vorliegt.

Bei der Äußerung von Sigmar Gabriel scheint es sich um einen Vergleich zu handeln, damit ein bestimmter Sachverhalt verdeutlicht wird.

Scheinbar liefern beide Aussagen keine Antwort auf die Frage, warum die Bundesrepublik Deutschland bei UPIK zu finden ist.

Jedoch könnte die Grundsatzrede von dem Politiker und BRD-Gründervater Dr. Carlo Schmidt wichtige Hinweise liefern, was die Bundesrepublik Deutschland ist. Dieser erklärte in seiner legendären Ansprache zur Gründung der BRD: „[...] Wir haben keinen Staat zu errichten. [...]“ Seine komplette Äußerung war folgende:

Dr. Carlo Schmid
Politiker & ein Gründervater der BRD

„[...] Wir haben keinen Staat zu errichten. [...]“

„[...] Wir haben nicht die Verfassung Deutschlands oder Westdeutschlands zu machen.

Wir haben keinen Staat zu errichten. Wir haben etwas zu schaffen, das uns die Möglichkeit gibt, gewisser Verhältnisse Herr zu werden, [...]“

Auch deutet Carlo Schmidt an, dass mit der Gründung der BRD kein Staat im Vollsinne zu organisieren sei. Stattdessen sei nur die Umsetzung von einem Staatsfragment möglich.

Dr. Carlo Schmid
Politiker & ein Gründervater der BRD

[Organisierung von einem Staatsfragment]

„[...] Um einen Staat im Vollsinne zu organisieren, muss die Volkssouveränität sich in ihrer ganzen Fülle auswirken können. Wo nur eine fragmentarische Ausübung möglich ist, kann auch nur ein Staatsfragment organisiert werden. Mehr können wir nicht zuwege bringen, [...]“

Ob es sich bei der Bundesrepublik Deutschland immer noch um ein Staatsfragment handeln könnte, das wird in groß möglichster Ausführlichkeit erklärt, wenn auf folgende Schaltfläche geklickt wird. Diese führt zu einem Thema, mit dem die Möglichkeit geschaffen werden könnte, herrschende Missstände zu beheben und offene Fragen zu beantworten.

Bitte hier klicken
um die Basis für Antworten und positive Veränderungen zu schaffen!

Im nächsten Kapitel werden die Privatisierungen des Bundes thematisiert. Vielleicht liefert dieser Themenkomplex nützliche Hinweise. Doch es ist empfehlenswerter, auf die erwähnte Schaltfläche zu klicken – damit die Basis für Antworten und Veränderungen geschaffen werden kann.

Kapitel 3

Privatisierungen

6 große Privatisierungen in Deutschland
Privatisierung oder Teilprivatisierung von deutschen Staatskonzernen

In diesem Kapitel werden sechs große Privatisierungen oder Teilprivatisierungen vorgestellt. Wie es der Tagesspiegel am 01.04.2018 berichtet, hält der Wirtschaftswissenschaftler Martin Gornig die Privatisierungen des Bundes für eine Erfolgsgeschichte.

Tagesspiegel
am 01.04.2018

Privatisierung von Staatskonzernen: Fluch oder Segen?

[...] Martin Gornig vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung hält die Privatisierungen des Bundes dennoch im großen und ganzen für eine Erfolgsgeschichte. [...]

[Stand: 27.02.2021 um 18:28 Uhr]

Laut einer Beschreibung des Bundesfinanzministeriums, können durch eine Privatisierung die Handlungsfreiheiten von Unternehmen und dem Staat gesteigert werden.

BMF
Bundes-Ministerium der Finanzen

[Erklärung zur Pri­va­ti­sie­rungs­po­li­tik vom BMF]

Durch Privatisierung gewinnen Staat und Unternehmen Handlungsfreiheiten: Der Bund setzt Reformpotenziale frei und die Unternehmen steigern ihre Effizienz, um sich im internationalen Wettbewerb zu positionieren. [...]

[Stand: 01.03.2021 um 19:27 Uhr]

1. Deutsche Post
Die Privatisierung der deutschen Post

Wie es der Deutschlandfunk am 29.06.2019 berichtete, erfolgte 1994 die Privatisierung der Post. In diesem Schritt kam es zur Umwandlung des Postdienstes, der Postbank und der Telekom zu Aktiengesellschaften.

Deutschlandfunk
am 29.06.2019

Privatisierung der Post

[...] Vor 25 Jahren beschloss der Bundestag die Privatisierung der Bundespost. Postdienst, Postbank und Telekom wurden in Aktiengesellschaften umgewandelt. [...]

[Stand: 27.02.2021 um 18:26 Uhr]

2. Deutsche Bahn
Die Privatisierung der DB

Ebenfalls wurde im Jahr 1994 die Deutsche Bahn zu einem privatrechtlichen Konzern umgewandelt, wie es der Deutschlandfunk am 01.01.2019 erklärte.

Deutschlandfunk
am 01.01.2019

Die Privatisierung der Bahn 1994

Vor 25 Jahren wurde der überschuldete Staatsbetrieb Deutsche Bahn zum privatrechtlichen Konzern. [...]

[Stand: 27.02.2021 um 18:32 Uhr]

3. Volkswagen
Die Privatisierung von VW

In der ARD-Chronik zum 16.03.1960 kann der Bericht zur Privatisierung von Volkswagen nachgelesen werden. Für die Überführung der Anteilsrechte wurde vom Bundestag ein Gesetz verabschiedet.

ARD
Chronik vom 16.03.1960

Bundestag beschließt Privatisierung von Volkswagen

Der Bundestag verabschiedet das »Gesetz über die Überführung der Anteilsrechte an der Volkswagenwerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung in private Hand (VWGmbHÜG)«, das am 21. 6. in Kraft tritt. [...]

[Stand: 27.02.2021 um 18:42 Uhr]

4. VEBA
Die Privatisierung der "Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks AG"

Auf Wikipedia wird über die Privatisierung von VEBA berichtet. Dieser Prozess zog sich über einen längeren Zeitraum hin und wurde schließlich im Jahr 1987 abgeschlossen.

Wikipedia
Online-Lexikon

[VEBA-Privatisierung]

[...] Hartmann leitete die VEBA-Privatisierung ein; Rudolf von Bennigsen-Foerder (VEBA-Vorstandsvorsitzender von 1971 bis zu seinem Tod 1989) setzte sie fort und schloss sie 1987 ab. [...]

[Stand: 27.02.2021 um 18:46 Uhr]

5. Deutsche Lufthansa
Die Privatisierung der deutschen Lufthansa

Auf der Webseite der Lufthansa Group ist ein Artikel zur Geschichte des Konzerns zu finden. In diesem Beitrag wird auch über die Privatisierung der Lufthansa berichtet. Die endgültige Privatisierung der Lufthansa erfolgte im Jahr 1997.

Lufthansa Group
Geschichte

[...] Lufthansa 1997 endgültig privatisiert [...]

[...] In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre stand der Konzern vor großen Veränderungen. Zum einen entstand 1995 durch die Umwandlung der Lufthansa Technik AG, der Lufthansa Cargo AG und der Lufthansa Systems GmbH in eigenständige Unternehmen der Aviation Konzern, zum anderen wurde Lufthansa 1997 endgültig privatisiert. [...]

[Stand: 27.02.2021 um 19:48 Uhr]

6. Telekom
Die Privatisierung der "Deutschen Bundespost Telekom"

Wie es die PC Welt am 16.03.2012 erklärte, wurde 1990 mit der "Postreform I" die Deutsche Bundespost in Postdienst, Postbank und Telekom geteilt. Die Privatisierung der Telekom dürfte im Jahr 1994 erfolgt sein, als die drei Unternehmen, die aus der deutschen Bundespost hervorgingen, in Aktiengesellschaften umgewandelt wurden.

PC Welt
am 16.03.2012

Start der Privatisierung [...]

Die so genannte „Postreform I“ legt 1990 den Grundstein für die Privatisierung des Telekommunikationsbereichs. Unter Postminister Christian Schwarz-Schilling teilt sich die Deutsche Bundespost in die Unternehmen Postbank, Postdienst und Deutsche Bundespost Telekom. [...]

[Stand: 12.02.2013 um 02:34 Uhr]

Gender Mainstreaming

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