Wird der Mensch mit einem RFID-Chip oder NFC-Mikrochip gechipt werden?

RFID Chips sind so groß wie ein Reiskorn. Bereits in mehreren Beiträgen der Medien wurden diese beworben. Diese Chips können dem Menschen ganz einfach in den Körper implementiert werden. Es werden auch Chips zur Geburtenkontrolle entwickelt.

Was ist das?

Was ist ein NFC- oder RFID-Chip?
Mikrochips für den Menschen

Bei dem RFID-Chip (Radio Frequency Identification) oder NFC-Chip (Near Field Communication) handelt es sich um eine Kapsel in der Größe eines Reiskorns. Dieser Chip kann ganz einfach in den Körper eines Menschen implementiert werden. Mithilfe der RFID-Technologie soll der Komfort im Leben erhöhen werden – da gechippte Menschen bargeldlos bezahlen oder ihre Haustür ohne Schlüssel öffnen können.

So bewarb der KIKA Kinderkanal die Implementierung solcher Chips im Tagesprogramm. Kritiker gehen davon aus, dass dieser Chip ein weiterer Schritt in die Richtung einer total überwachten Gesellschaft ist, die George Orwels Überwachungsroman "1984" um Weiten übertrifft. So könnte solch ein Chip auch dabei helfen, einen Menschen jederzeit zu orten.

Auf Wikipedia ist zu lesen, dass RFID-Chips bisher genutzt wurden um Haustiere zu chippen. Die Chippung von Tieren wird auch als Tierkennzeichnung bezeichnet. Durch solch eine Chippung des Tieres, kann ein Nachweis über das Eigentumsrecht erbracht werden.

Benjamin Franklin meint: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“

Der Kika Kinderkanal hat die Chippung des Menschen im Tagesprogramm mit zwei Spaß-Cyborgs vorgestellt.

Die Sparda-Bank hat einen Werbeclip zur Baufinanzierung veröffentlicht, in dem eine gechippte Frau ihr Haus öffnet.

Bisher wurden eher Haustiere mit einem RFID-Chip gechippt, wie dieser Videobeitrag von Futterhaus TV zeigt.

Dieser Mann wurde gechippt, genauso wie die Hunde im Video von Futterhaus TV. Er zeigt, wie er seine Haustür öffnen kann.

Beginn der Chippung

Wann beginnt die Chippung des Menschen?
Bereits 3000 gechippt Schweden im Jahr 2018

Die Chippung des Menschen mit Mikrochips hat bereits begonnen. Wie der Spiegel am 20.10.2019 berichtete, soll jeder fünfte Arbeitnehmer einer schwedischen TUI-Tochter einen Mikrochip in der Hand stecken haben. Am 30.05.2018 veröffentlichte die Augsburger Allgemeine, dass sich immer mehr Schweden einen Mikrochip einpflanzen lassen. So sollen im Jahr 2018 bereits 3000 Schweden gechippt sein.

In dieser Dokumentation wird das Leben mit einem Mikrochip unter der Haut vorgestellt.

Dieses Video von euronews stellt den gechippten Arbeitnehmer der Gegenwart vor.

Wie ntv berichtet, werden sogenannte "Chipping Partys" veranstaltet, auf denen sich Menschen chippen lassen können.

Die Fernsehsendung Galileo hat dem Mikrochip für Menschen sogar eine komplette Sendung gewidmet.

Auch im Frühstücksfernsehen des Fernsehsender SAT. 1 wurde das Leben mit einem Mikrochip-Implantat vorgestellt.

Auch ein Redakteur der FAZ hat sich einen RFID-Chip unter die Haut spritzen lassen.

Ortung & Abhörung

Mikrochip zur Überwachung
Ist mit dem RFID-Chip die totale Überwachung des Menschen möglich?

Spiegel Online online erklärt am 30.08.2008, dass es mit einem RFID-Chip sogar möglich sein soll, einen Skifahrer wieder zu finden, der von einer Lawine verschüttet wurde. Bei Straftätern könnte der RFID-Chip dazu genutzt werden, um den Aufenthaltsort jederzeit bestimmen zu können. Am 09.01.2013 berichtete Zeit-Online über einen 15 Jährigen Schüler aus Texas, der sich gegen die Überwachung durch einen Funkchip in seiner Ausweiskarte wehren wollte. Dieser ist vor Gericht gezogen und hat den Prozess verloren. Mithilfe solcher Chips kann die Schule feststellen, ob sich Schüler auf dem Schulgelände befinden. Der Funkchip ist verpflichtend und wer keinen trägt, kann vom Unterricht ausgeschlossen werden – so heißt es in dem Bericht.

Wie die Welt am 20.02.2012 berichtet, werden auch immer mehr Kleidungsstücke mit RFID-Chips ausgestattet. Mit diesen können Kunden ausgespäht und überwacht werden. Wie die Welt auflistet, nutzen diese Chips Kleidungshersteller wie z.B. Levi's, Peuterey, Gerry Weber oder Lemmi Fashion. Am 14.07.2004 erwähnt Spiegel Online, dass ein Staatsanwalt einen Ortungs-Chip im Arm trägt, um z.B. Entführer abzuschrecken. Am 22.10.2004 berichtete Spiegel Online, das besorgte Eltern mit dem Dienst "Track your Kid" jederzeit ihr Kind orten können. Im Jahr 2012 veröffentlichte die FAZ einen Artikel mit der aussagekräftigen Überschrift "Wer sendet, sündigt nicht". Der Bericht handelt von immer mehr Schülern in den Vereinigten Staaten, die elektronisch zu orten sind. Damit soll gegen Schulschwänzer und Zuspätkommen vorgegangen werden.

Frontal 21 berichtet, dass man mithilfe von RFID-Chips fast lückenlos erfassbar ist.

Diese Dokumentation berichtet über eine Tanzeinrichtung mit gechippten Gästen.

Leben beenden

Funkchip zur gezielten Tötung auf Knopfdruck
Können Menschen durch einen Mikrochip getötet werden?

Wie die Augsburger Allgemeine am 08.05.2009 berichtete, wurde in München der Patentantrag eines Chips eingereicht, der zur Überwachung und Tötung von Menschen dienen kann. Laut dem Patentantrag, soll der Chip per Injektion oder auf dem chirurgischen Weg in den Körper gebracht werden. Wie die BZ am 16.04.2009 erklärt, stammt das Patent von einem Erfinder aus Saudi Arabien. Der Mikrochip soll dazu in der Lage sein, den Menschen per Knopfdruck töten zu können.

Die Idee eines Funkchips zum Töten wurde auch schon in Filmen vorgestellt.

Der amerikanische Fernsehsender Fox stellte einen Funkchip zum Töten vor.

Zwang zum Chippen?

Zwang zum Mikrochip
Könnte der Mensch zur Chippung gezwungen werden?

Am 25.02.2015 berichtet die FAZ, das sich schwedische Arbeitnehmer einen Chip freiwillig implantieren lassen. Dadurch können sie die Türen zu ihrem Arbeitsplatz ohne Schlüssel öffnen oder das Smartphone ohne Passworteingabe bedienen. t3n stellt am 28.07.2017 die Frage: „Der Chip in der Hand – bald vom Chef verordnet?“ Bisher scheinen RFID-Chips noch freiwillig zu sein. Möglicherweise wird es nicht notwendig sein, einen Menschen zum Chippen zu zwingen. Vielleicht wird ein Arbeitnehmer gar keine andere Wahl haben, als sich chippen zu lassen, da er ansonsten die Firmenräume nicht betreten und die Arbeitsgeräte nicht bedienen kann. An dieser Stelle soll noch einmal auf den Artikel von Zeit Online vom 09.01.2013 verwiesen werden, in dem sich ein texanischer Schüler gegen seinen Funkchip im Schulausweis wehren wollte. Leider fruchteten seine Bemühungen nicht. Er musste den Chip weiter mit sich tragen, da ihn ansonsten die Schule vom Unterricht ausschließen könnte. Vielleicht kann das selbe Szenario auch auf Arbeitsverhältnisse übertragen werden.

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