Wird ein Kita-Zwang in Deutschland eingeführt?

Die ersten 5 Lebensjahre eines Kindes gelten als die wichtigsten, damit eine gesunden Eltern-Kind-Bindung entwickelt werden kann. Was ist, wenn diese Entwicklung ab dem 2 Lebensjahr behindert wird?

Bis zum 5 Jahr

Die ersten 5 Lebensjahre eines Kindes

Im Jahr 2006 berichtete die Seite aerzteblatt.de, dass die ersten 5 Lebensjahre eines Kindes die bedeutendsten sind, um eine gesunde Bindung zu den Eltern aufzubauen. Zu dieser Zeit ist die Mutter für das Kind der wichtigste Mensch, bei dem Schutz und Liebe gesucht wird. Das ist auch nicht verwunderlich. Schließlich tragen Mütter ihre Kinder 9 Monate unter ihrem Herzen.

Es heißt, dass in den ersten 5 Lebensjahren der Grundstein für den künftigen Lebensweg eines Menschen gelegt wird. Bereits ab der Geburt haben Kinder ein biologisches Bedürfnis nach Bindungen. Mit einer Bindung ist in diesem Fall ein langanhaltendes emotionales Band zu bestimmten Menschen gemeint, die nicht so einfach zu ersetzen sind. An dieser Stelle kann die Frage gestellt werden: „Was passiert mit einem heranwachsenden Menschen, der ab dem zweiten Lebensjahr in fremde Hände gegeben wird? Also genau in der Zeitspanne, wenn eigentlich die Eltern-Kind-Bindung gestärkt werden sollte?“

Trauma

Traumata durch die Kinderkrippe in der DDR

Die Braunschweiger Zeitung veröffentlichte am 04.10.2019 einen Artikel über die Kinderkrippe in der DDR. In diesem wird über die Familientherapeutin Dorit Boldt berichtet, die sich intensiv mit den Kindertagesstätten in der DDR beschäftigt hat. Aus eigener Erfahrung berichtet sie, wie sie ihre Eltern vermisst hat, als sie damals die Tagesstätte für Kinder besuchen musste. Auch beschreibt sie, das es ein Kind im späteren Leben schwer haben kann, wenn es zu wenig Zuwendung von den Eltern bekommt. So wird auch in dem Artikel beschrieben, dass der zu frühe Entzug der Eltern ein Traumata bei Kindern auslöst – was später zu psychischen und körperlichen Problemen führen kann.

Warnung

Kindheitsforscher warnt!

Am 02.10.2019 wurde auf Focus-Online ein Beitrag veröffentlicht, in dem der Kindheitsforscher Michael Hüter davor warnt, dass unser bestehendes System die Kinder kaputt macht. Nach seiner Ansicht, sollte dringend bei der Kindererziehung umgedacht werden. Er erklärt, dass es Kindern in der heutigen Zeit noch nie so schlecht ging wie heute. Ebenfalls erwähnt Hüter, dass trotz des medizinischen Fortschritts, die Kinder noch nie so Krank waren wie heute. So soll jedes zweite Kind als chronisch Krank eingestuft werden können.

Michael Hüter geht davon aus, dass sich Kinder derzeit nicht mehr altersgemäß entwickeln können, da ihnen ein kindgerechtes Aufwachen verwehrt wird. Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. Auch immer mehr Ärzte, Soziologen, Psychologen und Neurobiologen schließen sich Hüters Aussagen an.

Familie ist das beste!

Was brauchen Kinder wirklich?

Der Kindheitsforscher Michael Hüter spricht davon, dass ein Kind psychologisch, evolutionär und neurobiologisch erst einmal seine Eltern benötigt – oder zumindest seine Mutter. Das gesündeste ideal wäre natürlich eine intakte Familie, bestehend aus der Mutter und dem Vater. Nach Hüter sollten nicht noch mehr Kitas gebaut werden, sondern eher Familien finanziell unterstützt werden. Ebenfalls kritisiert Hüter das defizitäre Bildungs- und Betreuungssystem, in welches Eltern ihre Kinder geben müssen – da sie für wenig Geld viel Arbeiten müssen.

Kita-Zwang

Debatten über eine Kitapflicht

Bereits im Jahr 2007 berichtete Zeit-Online über die ersten Gespräche zu einem möglichen Zwang, der Eltern dazu verpflichten soll, ihre Kinder möglichst früh in die Kita zu geben. So forderte Ingrid Sehrbrock (CDU) eine stärkeres Eingreifen des Staates in die Kindererziehung über die Kindertagesstätten. Seit 2007 dümpelt das Thema vor sich her – so scheint es zumindest. Vom Tisch scheint es nämlich noch lange nicht zu sein. Denn im Jahr 2019 veröffentlichte Zeit-Online eine Kolumne, in der erneut die Frage gestellt wurde: „Braucht Deutschland eine Kitapflicht?“ In der Kolumne wird die Behauptung aufgestellt, dass viele Kinder von einem möglichst frühen Kitabesuch profitieren würden, um später gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. An dieser Stelle kann gefragt werden: „Wofür habt ihr Kinder in die Welt gesetzt und wofür lebt der Mensch?“

Zerstörung der Familie?

Würde ein Krippenzwang die Familie zerstören?

Am 06.10.2014 wurde in der Focus-Leserdebatte die Frage gestellt: „Ob ein Krippenzwang die Familie zerstören könnte?“ So stellte der Focus seine Online-Plattform zur Verfügung, damit Eltern ihre Meinung veröffentlichen können. Direkt am 13.10.14 wurde ein Nutzerkommentar veröffentlicht in dem gefragt wurde, ob die Menschen denn nichts aus dem dritten Reich oder der DDR gelernt hätten. Ebenfalls wurde in dem Kommentar bemerkt, dass schon diese beiden Systeme keinen guten Einfluss auf die Heranwachsenden hatten. Andere Kommentare der Leserdebatte lassen die Vermutung aufkommen, dass viele Menschen den Eindruck haben, dass die BRD an intakten Familien nicht interessiert sei. So wurde in einem Kommentar vom 10.10.2014 erwähnt, dass in früheren Zeiten bis zu drei Generationen unter einem Dach wohnten. Da dieser natürliche Familienaufbau zu großen Teilen nicht mehr vorhanden ist, muss in den heutigen Zeiten die Betreuung von Kindern und Senioren, in Form von Kitas und Altenheimen, teuer dazu gekauft werden. Die Focus-Leserdebatte ist sehr lesenswert, da sie interessante Gedanken liefert, wie das familiäre Leben ablaufen könnte. Der Philosoph und Schriftsteller Jean-Jacques Rousseau meint: „Der Reiz des Familienlebens ist das beste Gegengift gegen den Verfall der Sitten.“

Chippung des Menschen

Chippung des Menschen

RFID Chips sind so groß wie ein Reiskorn. Bereits in mehreren Beiträgen der Medien wurden diese beworben. Diese Chips können dem Menschen ganz einfach in den Körper implementiert werden. Es werden auch Chips zur Geburtenkontrolle ...
Weiterlesen …

Artikel 139 + 146 GG = Der Schlüssel zur Veränderung?

Artikel 139 + 146 GG = Der Schlüssel zur Veränderung?

Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland sind zwei besondere Artikel enthalten, die als unveränderlich gelten. Möglicherweise tragen diese Artikel das Potenzial in sich, die Basis für eine heilende Gesellschaft zu errichten – damit eine lebenswerte ...
Zur Lösung